Neues zum FC Superfund
geschrieben von Hans Schwerer
Donnerstag, 21. Dezember 2011
Nach dem unrühmlichen Abgang des unsäglichen Adi Pinter,
dem Ausscheiden der letzten drei Profis und der damit verbundenen
Rückkehr zum Amateurfußball war ich versucht, wieder
ein Fan des Paschinger Fußballs zu werden. Schließlich
habe ich in meiner Jugend da Fußball gespielt.
Aber jetzt ist schon wieder alles anders - Red Bull steigt ein ...
Kooperation oder 'Satellitenverein' nennt sich sowas. Neue Trainer
und sechs bis sieben Spieler kommen - der Klassenerhalt soll dank
Red Bull kein Thema sein.
Die Infrastruktur passt (Paschinger Waldstadion mit Rasenheizung,
Flutlichtanlage, zwei Trainingsfelder und ein Kunstrasenplatz),
wie die Klub-Struktur: Außer Präsident Nussbaumer gibt
es keine weiteren Entscheidungträger.
Aber hoppla!
Wem gehört das Stadion?
Wer hat Millionen investiert und hohe Restdarlehen bis 2032?
Wer hat den Verein mit Milionen Euro subventioniert und die halbe
Kommunalsteuer erlassen?
Wer mäht und düngt gratis den Rasen und trägt die
Kosten der Instandhaltung?
Wer verlangt fast keine Miete und subventioniert den Verein in Höhe
der Betriebskosten?
Wer hat bisher kulant auf vertraglich vereinbarte Einnahmen verzichtet?
Bereits der Prüfbericht des Landes hat sich sich äußerst
kritisch zur bisherigen Situation geäußert.
Wann, wenn nicht jetzt liegt es an der Gemeinde hier einzuschreiten
und die bisherige und derzeitige Vorgangsweise zu überdenken.
Wenn sich Herr Mateschitz sich des Vereins bemächtigt und er
sich als neues Spielzeug leisten will, dann soll und muss er den
dafür angemessenen Preis bezahlen.
Schon einmal wurde ein so entstandener 'Retortenvereinin' nach Gutdünken
des Geldgebers ganz kalt liquidiert - und die Gemeinde und die Fans
hatte das Nachsehen.
Es wär zu schön gewesen - ein Amateurverein, mit Spielern
aus dem eigenen Nachwuchs, ehrlich und ambitioniert ...
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