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Opposition um jeden Preis?
geschrieben von Hans Schwerer
Montag, 16. November 2009
Bereits in der konstituierenden Sitzung am 21.10.2009 wurde von
Herrn Böhm Opposition um jeden Preis gemacht - mit für
mich oft unbegründeten, unsachlichen und unverständlichen
Wortmeldungen, Gegenanträge und Zusatzanträge.
Insbesondere die Forderung für die Einsetzung eines Finanzausschusses
ist geradezu grotesk, wenn dies von jemandem kommt, der die Finanzmisere
verursacht hat. Einen Finanzausschuss als notwendig zu sehen und
gleichzeitig abzustreiten, dass es überhaupt eine Verschuldung
gibt ???
Obwohl wir in unserem Programm auch die Forderung nach einem Finanzausschuss
haben (hatten?), war es für mich unmöglich, dieser Forderung,
die reinem Populismus und versuchter Profilierung entstammt, zuzustimmen.
Ich hatte das Thema (vorher) mit der SPÖ diskutiert und ausreichende
Erklärung bekommen. Auch sehe ich als Obmann-Stellvertreter
im Prüfungsausschuss eine besondere Gelegenheit, den für
mich/uns so wichtigen Schuldenabbau positiv beeinflussen zu können.
Trotzdem sich - neben der FPÖ - auch die Herren Hofstadler
und Kainz an diesen Anträgen und der Kritik beteiligt haben,
habe ich nach der konstituierenden Sitzung beide Herren zur Zusammenarbeit
eingeladen. Die Reaktionen darauf waren leider negativ - verhalten
von Herrn Kainz, offen von Herrn Hofstadler, für den eine Zusammenarbeit
'undenkbar' ist.
Bei der zweiten Gemeinderatssitzung ging es in der Oppositionsrolle
der Genannten weiter. Es kam von Herrn Böhm auch der Gegenantrag,
Herrn Kainz zum Obmann-Stellvertreter zu wählen - begründet
mit Erfahrung (Kainz) und Unwissen (Schwerer). Übrigens hatte
Herr Böhm bei einem Treffen vor der konstituierenden Sitzung
noch gemeint, ich sei 'geradezu prädestiniert für diese
Aufgabe'.
Unverständlich ist für mich, dass gut vorbereiteten Tagesordnungspunkten
mit Misstrauen und Kleinlichkeiten begegnet wird und daraus Stimmenthaltungen
und Gegenstimmen abgeleitet werden.
Die Liquidation der Straßenfinanzierungs-GesmbH bzw. deren
Eingliederung in den Gemeindehaushalt ist sicher als 'ein Ende mit
Schrecken' zu sehen - dies in Frage zu stellen, wäre ein Plädoyer
für ein 'Schrecken ohne Ende'.
So verbleibt nur die Hoffnung, dass dieses destruktive Verhalten
früher oder später endet und zu einer konstruktiven Arbeit
für die Gemeinde gefunden wird.
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