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Bio-Säcke und Eigenkompostierung
unerwünscht
geschrieben von Hans Schwerer
Freitag, 16. Dezember 2011
Der negative Umgang mit den Alternativen zur BIO-Tonne, nämlich
einerseits die BIO-Säcke aus auch für die mögliche
Eigenkompostierung ist fas nicht mehr zum Aushalten.
Nicht erwähnt im letzten Gemeindemagazin 'in Pasching' und
negativ und fast abschreckend dagestellt in der 'Information an
alle Haushalte'.
Bei den BIO-Säcken fehlt in der Information überhaupt
der Hinweis über das was, wo und wie - auf der Homepage steht
nur der negative Hinweis betreffend möglichen Zerreissen der
BIO-Säcke - positiv wäre gewesen, auch auf die grundsätzliche
Stabilität der BIO-Säcke hinzuweisen.
Auch abschreckend steht da 'kostenpflichtig' - ohne Hinweis auf
die tatsächlichen Kosten, nämlich 20 Euro pro Jahr. In
die BIO-Säcke darf laut Information nicht alles hinein, wie
in die Tonne - das kann aber nur ein Versehen sein. Auch die vorgesehene
Zustellung der Säcke ab dem zweiten Jahr wird verschwiegen.
Bei der Eigenkompostierung wird über das Ziel hinausgeschossen
und diese umweltfreundliche Alternative vermiest. Im Gesetz - und
auch in der Abfallordnung selbst - steht nichts über 'regelmäßiges
Umschaufeln' und sonstiges Zutun. Damit würden auch handelsübliche
Schnellkomposter entfallen. Diese Vorschriften die es zu unterschreiben
gilt, sind nicht gesetzeskonform! Wie soll auch jemand ohne Internet
das Informationsblatt 'Richtiges kompostieren' gelesen haben, welche
als zusätzliche Bedingung für Eigenkompostierung genannt
wird.
Die Gemeinde erschwert so und in jeder Hinsicht die Nutzung der
Alternativen zur BIO-Tonne. Es fehlt auch der Hinweis, dass zwischen
den Varianten Tonne, Säcke und Eigekompostierung ein Wechsel
möglich sein wird, der eine Erstentscheidung der Haushalte
erleichtert.
Der Versuch, einen möglichst hohen Anschlussgrad zu erzielen,
kostet der Gemeinde unnötig Geld. Bio-Säcke sind billiger,
da die Tonne entfällt - bei geschickterer Ausschreibung hätte
man sich wahrscheinlich auch die Kosten für die Säcke
sparen können. Eigenkompostierung erspart - neben der Tonne
- die Abholkosten (1,22 Euro je BIO-Tonne) und die anfallenden Entsorgungskosten
(30 Euro je Tonne Gewicht).
Die Abfallwirtschaft ist seit Jahren im Minus - durch die BIO-Tonne
noch mehr (im Voranschlag 2012 sind es bereits 83.000 Euro). Dies
wird auch im Landes-Prüfbericht negativ angemerkt und wird
letztlich zu einer vielleicht unnötig hohen Gebührenerhöhung
führen.
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