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Gemeinderatssitzung am 15. Dezember
2011
geschrieben von Hans Schwerer
Freitag, 16. Dezember 2011
In der letzten Sitzung des Jahres lag der Schwerpunkt auf finanziellen
Themen, nämlich der Vorstellung des Landes-Prüfberichtes
und der Vorlage der Voranschlages für das Jahr 2012.
Letzteres verbunden mit Festsetzung der Gemeindesteuern, Indexanpassungen
der Gebühren, den Globalbudgets und dem Tiefbauprogramm 2012.
Zusätzlich zum Budget gab es die mittelfristige Finanzplanzung
der Gemeinde und der gemeindeeigenen Kommunal GmbH.
Weitere nennenswerte Punkte in der Tagesordnung waren die neue Abfallordnung,
zwei Bebauungspläne betreffend Thurnharting, Wohnungsvergaben,
Straßenbenennungen, die Finanzierungsänderung des 2008/2009
im Netzwerk adaptierten Senioren-Treffs und einer Resolution betreffend
der vom Land beschlossenen Reduktion des Lohn/Gehalts-Bundesabschlusses
um 1%. Letzteres wurde mit 17 Stimmen gegen 14 Enthaltungen beschlossen.
Die BLUME hat sich enthalten, da einiges für den Landesbeschluss
spricht.
In der vor Beginn der Sitzung stattfindenden 'Bürgerfragestunde'
wurden einmal mehr die Bedenken der Thurnhartinger Bevölkerung
vor allzu rascher und zu umfassender Neubebauung in Thurnharting
vorgebracht.
Zum Prüfbericht des Landes über die Gebarung der Gemeinde
von 2008 bis 2011 (Voranschlag) siehe untenstehend Bericht. Ebenso
gibt es untenstehend einen eigenen Bericht zum Voranschlag 2012.
Auch betreffend der neuen Abfallordnung wegen Einführung der
Biomüllentsorgung und der diesbezüglichen Vorgangsweise
der Gemeinde gibt es untenstehend einen eigenen Bericht.
Der Ablauf der Sitzung, bei der Herr Böhm - wieder einmal -
durch Abwesenheit glänzte, war großteils ruhig - bis
auf die Diskussion über die Indexanpassungen bei den Gebühren,
speziell für den Kanal. Wie sehr oft werden Einnahmenerhöhungen
ebenso bekrittelt wie Ausgabensenkungen - wie es besser gehen sollte,
wird leider verschwiegen.
Auch das Verlangen, Überschüsse aus Kanal und Wasser
Rücklagen zuzuführen ('widmungsgemäße Verwendung')
zeigt vom Unverständnis über finanzielle Abwicklungen.
Rücklagen zu bilden würde einerseits den Haushalt ins
Minus bringen (sofortige Ausgabensenkungen wären notwendig)
und heißen ja Geld auf die Bank zu legen (relativ unverzinst),
was bei dem vorhandenen (verzinslichen) Darlehensschulden wirtschaftlich
sehr unvernünftig wäre.
Herr Hofstadler von den 'Ex-Grünen' leistete sich eine Entgleisung,
indem er den Pfarrer wegen der (im Pfarrgemeinderat) beschlossenen
Gebührenerhöhungen (bzw. Anpassungen) der Friedhofsgebühren
massiv beschipfte und dies auch auf Rückfrage durch den Bürgermeister
nicht zurücknahm.
Die Gemeinderatssitzung endete mit den Weihnachtswünschen der
Fraktionen und anschließendem Zusammensein der Gemeinderäte
mit den anwesenden Zuhörern im Rathaus-Foyer bei Punsch und
Keksen.
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